BKA ermittelte wegen des Verdachts auf Geldwäsche

Im Auftrag der Staatsanwaltschaft München I durchgeführte Ermittlungen des BKA wegen des Verdachts auf Geldäwsche führten zu einer Beschlagnahme von Immobilien in Deutschland im Wert von 40 Millionen Euro sowie Bankguthaben in Lettland von 1,2 Millionen Euro. Weitere 6,7 Millionen Euro wurden auf deutschen Bankkonten von zwei beteiligten Immobiliengesellschaften vorläufig gesichert.

Russian Laundromat

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Gelder aus Geldwäschehandlungen im Zusammenhang mit russischen Vortaten stehen. Ein ehemalig leitender Angestellter einer lettischen Bank war maßgeblich an den Handlungen unter Verwendung von Briefkastengesellschaften und zahlreichen Konten beteiligt.

Das BKA kooperierte im Auftrag der Staatsanwaltschaft mit der Zollfahndung sowie der Abteilung für Wirtschaftskriminalität der Staatspolizei Riga.